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Das Studio TARTARUS  
befindet sich in der
Schmiljanstrasse 28,
im Vorderhaus, 1.OG rechts.
 
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14 - 22 Uhr

Sa

14 - 21 Uhr

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unter der Telefonnummer
030 / 851 03 229
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Versklavt auf dem Rummel
von Céline
 
Nach dem Sport hat keiner der Jungs mehr Lust auf ein Bier. Alle wollen nach Hause. Zur Frau, zur Familie, zur Freundin. Einer, mit dem er manchmal noch rumzieht, ist heute woanders verabredet. Und mit den Frauen in seinem Sportverein kommt er kaum ins Gespräch. Nicht, dass er gehemmt wäre, aber die meisten interessieren ihn nicht. Und die eine, die er sehr schön und sehr interessant findet, die guckt ihn kaum an.
Heute ist es für Steffen wieder mal ein angebrochener Abend. Geduscht und gut riechend geht er aus der Turnhalle und schlendert zu Fuß nach Hause, seine Tasche lässig über die Schulter geschwungen.
Erst langsam kriegt er mit, dass ihm mehr Leute als sonst entgegenkommen. Männer, die riesige Teddybären tragen. Frauen, die Kinderwagen schieben, an deren Griffen Luftballons befestigt sind. Und Cliquen von Jugendlichen: die Jungs sehr laut, sich meist gegenseitig etwas zurufend, die Mädchen sehr schön: zurechtgemacht, viele extravagant, und wenn sie gerade rauchen, findet Steffen sie besonders schön.
Aber an so einen Teenie ranzukommen, dafür ist er mit seinen 36 Jahren doch viel zu alt. Die sind doch vielleicht 16, 17. Und sie sind in der Clique. Er aber hat schon graue Haare, kennt ihre Musik nicht, und wenn er sie ansprechen würde, hielten die ihn doch bestimmt für einen perversen Lüstling.
Nein, Steffen spricht niemand an. Vor einer solchen Abfuhr hat er Angst. Aber langsam dämmert ihm, dass die Menschenmassen vom Rummel kommen. In seiner Stadt ist doch wieder Jahrmarkt, und da geht er jedes Jahr hin. Meist in der Gruppe, aber warum nicht heute abend alleine? Ein Bier trinken, mal auf die Achterbahn und natürlich schöne junge Frauen gucken.
Es ist schon neun Uhr, aber es ist noch sehr viel los. Ein lauer Sommerabend, und gerade die vielen Jugendlichen sorgen für gute Atmosphäre und Gedrängel. Steffen geht zu einem Bierstand und trinkt erstmal ein Pils. Das braucht er nach dem Sport. Dann schlendert er weiter. Warum nicht Achterbahn, denkt er sich, und stellt sich in die kurze Schlange. Als er dran ist, erschrickt er.
Ist die schön! Die junge Frau, die an der Kasse sitzt, fasziniert ihn. Schwarze Haare, dunkler Teint, ein eher schmales Gesicht, Piercing an der Nase. Sie trägt ein schwarzes Top, mit tiefem Ausschnitt und ein paar Glimmersternchen darauf.
"Acht Euro" sagt sie, und da bemerkt er auch ihren strengen Blick. Diese Frau hat etwas, das merkt er sofort.
"Mach schon", sagt sie schroff, "ich hab nich ewig Zeit."
Steffen kramt in seinem Geldbeutel, hinter ihm ist niemand mehr in der Schlange. Er fingert so aufgeregt und ungeschickt, dass ihm erstmal Geld hinfällt. Er bückt sich. Mit hochrotem Kopf gibt er es ihr.
"Da." Sehr knapp schiebt sie ihm die Marke zu.
Steffen geht weiter, sagt noch "Tschüs", was sie nicht erwidert, aber als er zwei, drei Meter weg ist, erschrickt er.
"Eyh", ruft sie, "eyh, Typ!"
Steffen dreht sich um.
"Mit der Tasche kommst du da nicht rein."
Steffen merkt erst jetzt, dass er ja noch seine Sporttasche bei sich trägt. Mist, denkt er, was mache ich jetzt?
"Äh, kann ich die vielleicht, also, wenn es nichts ausmacht, bei Ihnen, aber nur wenn es Sie nicht stört..." stottert er.
"Kannst du", sagt sie und hat dabei ein eher gelangweiltes Gesicht. "Aber nur, wenn du mir von dem Stand da drüben ne Portion Pommes und ein Glas Sekt holst, kapiert?"
"Ja, natürlich, gerne hole ich Ihnen, was Sie möchten." Steffen merkt gar nicht, dass er die junge Frau, sie ist vielleicht 19 oder 20, siezt, während sie ihn einfach duzt.
"Möchten Sie den Sekt und das Essen sofort? Oder später?"
"Sofort natürlich, du Penner", sagt sie und grinst dabei. Steffen merkt schon wieder nicht, dass sie ihn so deftig angeht, während er so höflich ist.
"Ja, natürlich, ich hole alles sofort", sagt er eilfertig, "wie möchten Sie Ihre Pommes? Mit Ketchup oder mit Mayonaise?" Er klingt wie ein devoter Kellner.
"Rot-weiß, aber beeil dich, die Bahn startet gleich."
Steffen läuft schnell zum gegenüberliegenden Stand. Da ist viel Gedränge, er kommt nicht sofort ran, und bis die Pommes fertig sind, dauert auch noch mal eine Weile. Dann drängelt er sich zurück, schwierig den Sekt, die Pommes und seine Sporttasche, die er immer noch nicht bei der dunklen Schönheit abgestellt hat, balancierend. Vor der Achterbahnkasse hat sich wieder eine Schlange gebildet, aber er geht daran vorbei und will ihr so schnell wie möglich geben, was ihr zusteht.
"Eyh, wir warten hier schon länger", pöbelt ihn einer aus der Schlange an. Steffen ist verstört und weiß nicht, was er sagen soll.
"Ist okay", springt ihm die junge Dame bei, "der gehört zu mir." Er lächelt dankbar, und sie macht ihm hinter ihr die Tür zum Kassenhäuschen auf. "Das hat aber lange gedauert", sagt sie streng, "Los, stell die Tasche hier ab. Und jetzt rein in die Bahn, es geht gleich los."
"Ja, Danke!" ruft Steffen und geht weg. Gerne hätte er noch mehr gesagt, aber die junge Dame, die ihn so fasziniert, hat sich schon wieder abgedreht.
Die Achterbahn macht ihn schwindliger als sonst. Er denkt an die schöne Dame im Kassenhäuschen, freut sich, dass er ja später wieder zu ihr gehen darf, um seine Tasche abzuholen, hofft, dass er dann mit ihr ins Gespräch kommt. Von den anderen Schönheiten einer Achterbahn bekommt er nichts mit. Er sieht nicht den Blick über die Kleinstadt, in der er seit zwei über zwei Jahren lebt, in die er eines Jobs wegen gekommen ist und in der er seit paar Monaten arbeitslos ist. Er sieht nicht den Rummel, zumindest nicht den ganzen Rummel: er versucht immer einen Blick auf das Kassenhäuschen der Achterbahn zu erhaschen. Viel sieht er nicht, und wenn er gerade etwas erkennen kann, rauscht gerade die Bahn wieder runter, holt seinen Magen rauf, und er weiß wieder nicht, wo er ist.
Diese Achterbahnfahrt haut ihn besonders um, und er freut sich, als sie zu Ende ist. Schnell läuft er zur Kasse, doch er erschrickt. Ein kräftiger junger Mann, vermutlich ein Türke, sitzt dort. Er geht zu ihm hin und fragt höflich, ob er seine Tasche wieder abholen dürfe. Der ist unwirsch, macht ihm die Tür auf und gibt sie ihm raus. Steffen schultert traurig die Tasche und schlendert los. Noch einmal dreht er sich um.
Da sieht er sie.
Sitzend auf einer Absperrung am Rande der Achterbahn, neben ihr eine andere junge Frau, vor ihr stehend ein dunkelhaariger Mann: viel kräftiger als Steffen, viel jünger als Steffen, viel schöner als Steffen, und heute abend auch besser angezogen als Steffen.
Langsam schlendert er zurück, denn so ganz will er nicht aufgeben, und außerdem hat er ja eh nichts anderes zu tun.
Da dreht sie sich um, geht lachend weg und geht, ja wirklich, auf ihn zu. Steffen bleibt stehen, ist verunsichert. Da erblickt sie ihn. "Ach, mein kleiner Oberkellner", lacht sie ihn an. "Hats dir gefallen?"
"Ja, sehr."
"Willste noch mal?"
"Ja, gerne."
"Komm mit", sie läuft vor, sehr schnell, er kommt kaum hinterher. An einer Stelle bleibt sie stehen, zeigt auf ein Loch oder besser: einen großen Spalt in der glitzernden Fassade. "Da kannste dein Sportding reintun." Er stellt die Tasche ab und läuft ihr weiter hinterher. Sie springt in die bereitstehende Achterbahn, ganz vorne. Er setzt sich neben sie. Die Bahn ruckelt langsam vor, wo die zahlenden Gäste einsteigen. Weil er neben seiner Schönheit sitzt, fragt ihn keiner nach einem Chip.
Es geht los, aber diesmal guckt er immer nur zur Seite, zu seiner schönen Nachbarin. Die jedoch interessiert sich nicht für ihn. Sie jauchzt, lacht - und blickt nur nach vorne.
Die Fahrt dauert für Steffen eine Ewigkeit. Zu gern würde er diese schöne Lady neben sich berühren, aber er kann nicht. Die Schwerkraft verhindert, dass er seine Arme bewegt. Aber es ist nicht nur die Schwerkraft, es ist auch etwas stärkeres: die Aura, die diese Schönheit umgibt.
Als die Bahn endlich da ist, will er aussteigen. Aber die Schönheit, von der er nicht mal weiß, wie sie heißt, hält ihn fest. Mit der linken Hand greift sie seinen Unterarm. "Nix da, wir machen nochmal", lacht sie und schaut ihm dabei tief in die Augen.
Steffen bleibt natürlich. "Äh, wie heißt du eigentlich?" fragt er, während die anderen aussteigen. Sie beugt sich zu ihm und flüstert ihn sein. "Eben hast du mich noch gesiezt, das fand ich süßer."
Steffen ist wie von einem Blitz getroffen, er wird rot. "Entschuldigung, gerne sieze ich Sie weiter."
"Na also", sagt sie und schaut nach rechts, weit weg von ihm. Ihre Arme hat sie verschränkt.
Steffen fühlt sich sehr unwohl, alles dauert so lange. Da fährt die Bahn wieder an. Und es ist noch schlimmer als eben. Er schaut, wenn es irgend möglich ist, seine Angebetete an. Doch die guckt nach vorne. Und lacht. Und jauchzt. Und hat ihren Spaß. Und sieht toll aus, wenn sie lacht und jauchzt und ihren Spaß hat.
Die zweite Tour ist zu Ende. Nun macht auch sie Anstalten auszusteigen. Sofort erhebt sich Steffen, hält ihr seinen Arm hin, damit sie es leichter hat. Sie nimmt den Arm und steigt elegant aus.
"Zwei Freifahrten sind ein Abendessen", sagt sie.
"Ja, selbstverständlich lade ich Sie gerne ein", erwidert Steffen etwas gestelzt. Aber dass dieses junge Ding von ihm das Siezen verlangt, macht ihn unsicher. "Ich würde mir gerne noch meine Tasche holen", sagt er.
"Okay", sagt sie kurz und geht in Richtung der hinteren Fassade der Achterbahn. Vor dem Spalt, in dem die Tasche steht, bleibt sie stehen und winkt Steffen hinein. Er bückt sich, um die Sporttasche aufzuheben, da sagt sie zu ihm: "Bleib mal unten, das gefällt mir."
Steffen verharrt in der gebückten Stellung und schaut hoch. Sie ist näher an ihn herangetreten. Von unten betrachtet und im Gegenlicht stehend, sieht sie noch besser aus. Einen wunderschön geformten Busen, von ihrem Top super betont, ein sehr schöner, vielleicht ein wenig verächtlicher Zug um die Lippen. Himmel, ist diese Frau schön.
"Knie dich hin!"
Er denkt gar nicht daran, dass hier eine dreckige Wiese ist, sondern geht in die Knie.
"Küss meine Schuhe!"
Sie trägt schwarz lackierte Highheels, die vom Matsch auf dem Rummelboden ein bisschen dreckig sind. Steffen küsst sie hingebungsvoll, erst den einen, dann den anderen.
"Richte dich auf!"
Steffen erhebt sich kniend.
"Gefällt dir das?"
"Ja."
"Wirklich?"
"Ja, ich finde Sie großartig."
"Warst du schon mal bei einer Domina?"
"Äh, nein."
"Aber weißt du, wie man eine Domina anspricht?"
"Herrin."
"Was bin ich dann für dich?"
"Sie sind meine Herrin."
"So wirst du mich immer ansprechen. Hast du das verstanden?"
"Ja, Herrin."
Sie tätschelt seine Wange. "Brav, das hat ja schon mal geklappt."
"Danke, Herrin."
"Für dich bin ich Lady Michelle, hast du das verstanden?"
"Ja., Herrin."
"Antworte mir in ganzen Sätzen!"
"Sie sind für mich Lady Michelle, Herrin."
"Fein machst du das. Und was du für mich bist, werde ich noch herausfinden. Erstmal bist du nur ein Nichts. Einer, der mir das Essen zahlt, das Bier holt, die Schuhe leckt."
"Ja, Herrin."
Sie gibt ihm eine ganz heftige Ohrfeige. "Ganze Sätze!"
"Ich bin ein Nichts, Herrin."
"Fein." Nun tätschelt Lady Michelle ihn wieder. Und er lächelt dankbar.
"Okay, ich gehe jetzt über den Platz zu einem Stand, wo mir das Essen schmeckt. Du folgst mir: genau fünf Meter Abstand und den Blick immer auf meinen Arsch. Du kommst mir nicht zu nahe, bleibst nicht zu weit weg und guckst nirgends anders hin."
Lady Michelle hebt mit der rechten Hand sein Kinn hoch und schaut ihm streng in die Augen.
"Hast du kleines Arschloch das verstanden?"
"Ja, Herrin, das habe ich verstanden."
"Wiederhole es."
"Ich gehe genau fünf Meter hinter ihnen und schaue ihnen dabei nur auf den Arsch."
Zack, eine Ohrfeige.
"Darfst du so ein böses Wort sagen?"
"Nein, Entschuldigung, Herrin. Ich schaue immer auf ihr wunderschönes Gesäß."
"Na, also", sagt sie, gibt ihm aber sicherheitshalber noch eine Ohrfeige. Dann dreht sie sich um und geht recht schnell weg.
Steffen greift seine Tasche und läuft ihr hinterher. Immer den Blick auf ihr Gesäß gerichtet, das in einer engen schwarzen Jeans steckt. Sie betont beim Gehen ihre Hüfte auf eine einzigartige Weise. So elegant hat er das noch nie gesehen. Das würde er auch gerne können, denkt er sich, doch dass seine Gedanken abschweifen, rächt sich. Plötzlich hat er nämlich seine neue Herrin aus den Augen verloren. Zu viele Menschen haben sich zwischen ihn und sie gedrängelt. Er läuft schneller nach vorne, wuselt sich durch die Menschenmenge und findet sie nicht mehr. Verzweifelt bleibt er stehen.
Jemand tippt ihm von hinten auf die Schulter. Er dreht sich um. Und Zack. Vor allen Leuten bekommt er eine Ohrfeige. Einige drehen sich um. Er läuft rot an, nicht nur wegen des Schmerzes.
"Fünf Meter?" fragt sie ihn empört.
"Entschuldigung, ich habe Angst gehabt, dass ich Sie verliere."
"Sollen das fünf Meter sein?"
"Nein, Entschuldigung, Herrin."
"Du weißt, dass du gerade völlig versagt hast?"
"Ja, es tut mir so leid, Herrin."
"Sülz mir nicht die Ohren voll, Arschloch. Hol mir da eine Chinapfanne und ein Bier. Und dann setz dich zu mir."
Sie dreht sich um und lässt sich auf einem Plastikstuhl nieder, der zu einem Asiaimbiss gehört.
Steffen kommt mit einem Teller und zwei Bier zurück.
"Für wen ist denn das zweite Bier?" fragt Lady Michelle streng.
"Äh, für mich, dachte ich, Herrin."
"Darfst du denken?"
"Äh, nein, Herrin, Entschuldigung, Herrin."
"Na, also", sagt sie und schiebt das Bier zu sich rüber. "Vielleicht hast du Glück und ich will gleich noch ein zweites trinken. Sonst musst du es wegschütten."
Steffen schaut seine neue Herrin fasziniert an. Eine solche strenge Dame, eine großartige Schönheit. Er versteht nicht, was mit ihm heute passiert. Er ist begeistert und hat aber auch riesige Angst.
"Erzähl mir mal was von dir."
"Ich heiße Steffen, bin 36 Jahre alt, ich wohne hier seit zwei Mona.., seit zwei Jahren. Nein, seit zwei Monaten bin ich, äh, arbeitslos. Ich bin Architekt und, ja, ich wohne hier um die Ecke, nur eine Straße entfernt."
Lady Michelle schaut ihn streng an. Er wird sehr unsicher.
"Ja, ich weiß nicht, was ich noch erzählen soll", sagt er in leicht weinerlichem Ton. "Vielleicht, dass ich Single bin, seit ich hier in der Stadt wohne, also seit zwei Jahren, über zwei Jahren..."
"Ich will endlich hören, was du für einer bist", unterbricht sie ihn und geht mit ihren glänzenden grünen Augen, ganz nah vor sein Gesicht.
"Äh, das fällt mir sehr schwer, äh, also, ich träume oft davon, dass ich von einer schönen Dame ausgelacht werde, lächerlich gemacht. So mit Anspucken und Ohrfeigen. Dass ich mich als billiges Flittchen kleiden muss, dass ich der Dame zu Diensten sein muss. Alles für sie machen. Und so."
Steffen schaut auf den Tisch, während er seien Phantasien beichtet. Und er rutscht dabei immer tiefer in den Plastiksessel.
"Schau mich an, Kleiner", sagt Lady Michelle zu ihm. Er blickt hoch. "Das dachte ich mir doch. So hast du gleich aus der Wäsche geguckt."
Steffen lächelt ein wenig. Sie lächelt zurück. Breit und selbstbewusst.
"Dann gehen wir jetzt mal auf dem Platz einkaufen und dann gehen wir zu dir." Sie schiebt den halb leer gegessenen Teller zurück. Er will sich erheben.
"Stopp", sagt sie. "Ich habe ja noch Bier, und du willst das doch für mich ausschütten."
Steffen schaut sie doof an.
"Na, los. Am lächerlichsten siehst du aus, wenn du es dir über die Hose schüttest. Also mach das."
Steffen zögert.
"Oder du bist mich los."
Steffen nimmt die Flasche, die noch ein Drittel etwa gefüllt ist und schüttet sie sich über die Hose.
Seine Herrin lacht herzlich. "Fein machst du das, Trottel. Und jetzt ab. Fünf Meter hinter mir. Immer auf den Arsch glotzen."
"Ja, Herrin."
Sie geht vor, der Rummel ist mittlerweile auch gelichtet. Bei einem Stand mit billigen Kleidungsstücken bleibt sie stehen. Steffen bewahrt den Abstand, aber sie winkt ihn herbei.
"Hier, guck dir mal den Slip an", ruft sie recht laut. "Das wär doch was für dich." Es ist ein sehr enger grellroter Slip mit Glittersteinchen darauf. Dann nimmt sie noch einen BH in gleichem Rot hoch, hält ihn an seine Brust. "Ja, das müsste passen, wenn wir es ein wenig stopfen."
Lady Michelle kauft noch ein sehr buntes T-Shirt, einen gelben Stretchrock und dünne Söckchen. Steffen muss alles zahlen und tragen. Dann geht er wieder in fünf Meter Abstand hinter seiner Herrin her. Immer peinlich daran denkend, dass seine Hose nass ist.
Bei einem Stand mit Schuhen bleibt sie stehen und winkt ihn herbei. "Schuhgröße?"
"42, Herrin"
"Haben Sie solche Highheels auch in 42?" fragt Lady Michelle die vietnamesische Verkäuferin. Die schüttelt den Kopf. "Was ist denn ihre größte Nummer?" Die Frau reicht ihr ein Exemplar von schwarzen Sandaletten rüber. Lady Michelle dreht es um: 40 1/2. "Na, das muss gehen." Steffen zahlt auch hier.
An einem anderen Stand gibt es Perücken. Sie sucht ihm eine blau-glänzende aus: eine Ponyfrisur, hinten recht lang.
"So, Kleiner", sagt seine Herrin bestimmt. "Jetzt gehen wir zu dir. Diesmal gehst du fünf Meter vor mir und du übst schon mal, dich mit der Hüfte so zu bewegen, wie das ein Flittchen tut. Ich gucke mir das an."
Steffen geht wortlos vor, wackelt stark mit der Hüfte, was durch seine zwei Plastiktüten und die Sporttasche besonders übertrieben wirkt, und kommt sich sehr unwohl vor. Was plant diese Frau mit ihm, denkt er sich. Und weiß auch: ich will das hier erleben, das ist ja phantastisch.
Bald sind sie an der Haustür, er sperrt auf, hält Lady Michelle die Tür auf, steigt in den ersten Stock, sperrt die Wohnungstür auf und macht eine einladende Geste. Zum Glück ist aufgeräumt, denkt er sich.
Lady Michelle geht in sein Wohnzimmer. Recht kahl, eine helle Couch, zwei helle Sessel, ein kleiner Fernseher, ein weißes Regal mit wenigen Büchern.
"Ich will was trinken", sagt Lady Michelle und lässt sich nieder.
Zum Glück habe ich Sekt da, denkt sich Steffen, geht in die Küche, holt ihn und kommt mit zwei Gläsern zurück.
"Ein Glas reicht", sagt sie eher gelangweilt, "bring das andere zurück."
Steffen tut, wie geheißen, und als er wiederkehrt, will er die Flasche öffnen.
"Das hat noch Zeit", unterbricht sie ihn. Zieh dich erst mal um."
Er will gehen.
"Hier ausziehen. Hier anziehen", erklärt sie ihm.
Er öffnet sich die Jeans. Da unterbricht sie ihn wieder.
"Kannst du nicht strippen?"
Er erschrickt, fügt sich aber in sein Schicksal. Für diese Dame tut er alles. Möglichst grazil bewegt er sich. "Darf ich vielleicht dazu Musik anmachen, Herrin?", fragt er.
"Eine gute Idee", sagt sie. "Bring mir mal paar CDs, ich suche was aus." Er trägt die zu oberst liegenden zu ihr. Sie sieht die CD von Robbie Williams. "‚Something stupid, das passt. Leg das auf." Er tut wie geheißen. Und dann strippt Steffen zu "Something stupid". Sie lacht ihn dabei aus. Ihr Lachen ist voller Häme, damenhafte Häme. Das ist Spott, der wirklich sitzt.
Als er ganz nackt ist, wedelt er noch mit seiner Unterhose, dann wirft er sie weg. Und traut sich, einen Knicks zu machen.
"Süß, richtig süß." Lady Michelle lacht. "Und jetzt darfst du mir den Sekt einschenken."
Er kniet sich vor sie hin, lässt vorsichtig den Korken kommen und schenkt geschickt ein.
"Reiß jetzt mal die schicken Sachen auf", befiehlt sie und zeigt auf die zwei Plastiktüten, die er einfach auf einen Sessel gelegt hatte.
Vorsichtig nimmt er, was sie für ihn eingekauft hatte, in die Hand: den Slip in tiefem, grellen Rot, der so lächerliche glitzernde Steinchen darauf hat. Er zieht ihn anstandslos an. Dann die dünnen grünen Söcken und den roten BH. Bei dem stellt er sich ein bisschen dumm an, aber letztlich klappt es. Er nimmt das gelbe Röckchen, schlüpft hinein, es ist sehr eng. Tief atmet er aus, um den Bauch kleiner zu kriegen. Es gelingt nicht. Er legt sich auf den Boden, von seiner Herrin spöttisch beäugt. Irgendwie klappt auch das. Mühsam steht er auf, zupft sich das enge, kleine Röckchen zurecht. Dann zieht er sich das T-Shirt an. Auch das ist sehr eng. Poppig ist es, ganz viele Farben, ein bisschen teeniemäßig. Mit der Perücke, der er nun überzieht, bekommt das teeniemäßige etwas nuttiges. Ihn erregt das sehr. Zum Schluss greift er sich die Sandaletten. Bestimmt sieben Zentimeter Absatz haben die. Und sie sind ihm viel zu eng. Aber er quält sich hinein. Wacklig steht er, hält sich an der Lehne der Couch fest.
"Schön scheiße sieht du aus", sagt Lady Michelle. "Wen willst du denn so anmachen? Die Jungs an der Achterbahn nehmen dich nicht mal für nen Stoß, wenn sie besoffen sind."
Er schaut verängstigt und mit offenem Mund. "Geh erst mal ins Klo und hol Klopapier."
Steffen wackelt los. Mehrmals knickt er mit den hohen Schuhen um.
Als er zurückkommt, gibt ihm Lady Michelle ein Zeichen, das er vor ihr in die Knie gehen soll. Sie reißt sein T-Shirt hoch, damit seine Minititten freiliegen. Dann nimmt sie das Klopapier und stopft ihm den BH aus. "Das sieht doch schon besser aus, was?"
Steffen schaut sie ehrfurchtsvoll an.
"Ob das besser aussieht?" Zack, sie knallt ihm eine.
"Ja, Herrin, danke, Herrin, Entschuldigung, Herrin." Er überschlägt sich in seiner doofen Devotheit.
"So, du kleines Arschloch. Was machen wir jetzt mit dir?" Lady Michelle erhebt sich. "Stell dich mal da hin", sie zeigt in die Raummitte. "Soll ich dich auf den Strich schicken, damit du mir ein bisschen Geld bringst?"
"Bitte, nein, Herrin"
Zack. Die nächste Ohrfeige. "Wer redet denn mit dir, Arschloch?" Dann spricht sie weiter, mehr zu sich gewandt. "Nein, ich will ja auch meinen Spaß. Du Arschloch wirst mich lecken, bis ich komme. Das ist eine gute Idee."
"Ja, Herrin, das mache ich gerne."
Zack. Ohrfeige. Links und rechts. "Ich rede immer noch nicht mit dir, du miese Drecksau."
Steffen ist völlig verunsichert.
"Knie dich hin."
Sie zieht sich vor seinen Augen die Hose aus. Ein dunkelblauer Spitzenslip erscheint. Und ein wunderschöner Venushügel. Steffen starrt ihn an.
"Los, leck!"
Steffen nähert sich vorsichtig. Das riecht sehr intim. Ein wenig nach Schweiß. Ein bisschen Überwindung kostet es ihn. Aber die Vorstellung, etwas tun zu dürfen, das diese fantastische Schönheit erfreut, die lässt ihn auch das bisschen Ekel überwinden. Er spürt mit der Zunge ihre Schamlippen. Sie sind so weich. Er leckt und leckt und gibt sich immer mehr auf.
"Stop."
Er zieht seinen Kopf zurück.
"Ich will sitzen." Lady Michelle geht mit ihren langen Beinen, die einen hübschen braunen Teint haben, zum Sessel, setzt sich breitbeinig hin und winkt sich Steffen herbei. Der kommt auf Knien angerutscht und nähert sich mit dem Kopf wieder ihrem Heiligtum.
Nach einer Weile stöhnt sie, und Steffen ist richtig stolz darüber. Sie stöhnt und stöhnt. Er hört ihren Orgasmus.
"Okay, das hast du einigermaßen gemacht", sagt Lady Michelle. "Aber ich habe jetzt keinen Bock mehr auf dich. Ich gehe jetzt zurück zu meinem Wohnwagen. Du ziehst dir was anständiges an und begleitest mich. Aber stopp", sie schaut, als sei ihr noch was wichtiges eingefallen, "erstmal taufe ich dich."
Steffen schaut verwirrt. Immer noch kniet er vor seiner Herrin, schaut sie ehrfurchtsvoll von unten an, den Kopf ein wenig im Nacken, ihre Schönheit so voll genießend.
"Na, ‚Steffen klingt doch scheiße. Du bist doch jetzt ein Mädchen, oder?
"Ja, das stimmt, Herrin."
"Wie nenne ich dich?" überlegt sie laut. "Was hältst du von Steffi?" Er sagt nichts. "Nein, nein, das ist nicht dreckig genug", gibt sie sich selbst die Antwort. "Du bist ein kleines Nüttchen und sollst auch so heißen. Chantal! Das ist es. Chantal. Du heißt ab heute Chantal."
Steffen schaut erfreut. Der Name Chantal gefällt ihm.
"Kopf ganz weit in den Nacken!" Es ist ein strenger Befehl. Über ihn hält sie die Sektflasche und lässt laufen. So viel kann er gar nicht schlucken, ganz viel Sekt läuft daneben. "Ich taufe dich auf den Namen Chantal", sagt Lady Michelle feierlich und lächelt ihn an.
Von nun an, ist alles anders.
"Willst du MEIN Mädchen sein?" SIE schaut dabei sehr ernst.
"Ja, HERRIN, das möchte ich."
Zack, Ohrfeige.
"Entschuldigung, HERRIN, ich möchte gerne IHR Mädchen sein."
"Für immer?" Während SIE das fragt, spielt SIE mit chantals Titten. sie stöhnt, und SIE lächelt dabei vielsagend..
"Ja, HERRIN, ich möchte auf immer und ewig IHR Mädchen sein."
"Weißt du, was du da sagst, chantal?" LADY MICHELLE greift chantal an den Kitzler, der vor ihr Schwanz war.
"Ja, HERRIN, ich weiß, was ich IHNEN da verspreche. Von einer großen DAME wie IHNEN beherrscht zu werden, davon habe ich schon immer geträumt."
"Wirst du mit MIR reisen, wenn ICH über die Jahrmärkte tingele?"
"Ja, HERRIN, das möchte ich. Bitte nehmen SIE mich mit, HERRIN."
"Okay, chantal, ICH besorg dir einen Job als Losverkäuferin und du darfst erstmal bei MIR im Wohnwagen schlafen."
"Oh, Danke, HERRIN. SIE sind so gut zu mir!"
chantal japst vor Freude, aber auch weil sie so geil ist.
"Jetzt darfst du dir endlich machen, chantal!"
chantal spielt an ihrem Kitzler. sie kommt.
LADY MICHELLE klatscht in die Hände. "Okay, Arschloch, pack deine Sachen, du schläfst ja ab heute bei MIR."
SIE lässt sich von chantal deren Kleiderschrank zeigen, reißt einfach raus, was mitkann und lässt das dumme Ding alles einsammeln. "Pack das in einen Müllsack, ICH will jetzt gehen."
chantal tut wie geheißen und folgt seiner neuen BESITZERIN. sie hat sich, auf IHREN Befehl, über ihren Slip, ihren BH und ihr T-Shirt eine Männerhose und eine Jacke angezogen.
Stolz und in fünf Metern Entfernung geht sie hinter dieser GÖTTIN. Nach einer Weile hat SIE den Rummelplatz erreicht. Die Stände sind dunkel und verschlossen, nur auf einer Bank sitzen noch ein paar besoffene Jugendliche. chantal schaut auf sie und denkt sich: lass die doch saufen, ich habe es viel besser, denn ich habe meine GÖTTIN getroffen. So stolz ist sie.
ihre neue BESITZERIN bleibt vor einem Wohnmobil stehen, in der Dunkelheit sieht es groß und schön aus. SIE sperrt die Tür auf, geht hinein, dreht sich im Türrahmen um und schaut auf chantal hinunter.
"Wenn du hier reingehst, gehörst du für den Rest deines mickrigen Lebens MIR. Ist dir das klar?"
"Ja, Herrin"
"Dann geh in die Knie."
chantal fällt vor LADY MICHELLE in den Dreck.
"Gelobe es mir!"
"Verehrte HERRIN, angebetete LADY MICHELLE, ich möchte für den Rest meines mickrigen Lebens nur noch IHNEN gehören. Bitte lassen SIE mich in IHR Heim."
Die schöne junge Frau, die ein Typ namens Steffen heute am Kassenhäusschen einer Achterbahn kennenlernte, lächelt zufrieden und hämisch und verschwindet im Dunkel des Wohnwagens. Nur IHRE Stimme ist zu hören. "Komm her, Arschloch. Es geht los."
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